Referenzobjekte

Trinkwasser

Wasserversorgungsanlage der Gemeinde Hofbieber

Quellmischwasser wird in einem Rohwasserbehälter gesammelt, mittels CO2-Dosierung, Aufhärtung über Calciumcarbonat, Ultrafiltration und UV-Desinfektion aufbereitet und im Hochbehälter bevorratet.

Rohwasser- und Filterbehälter sowie die Anlagenverrohrung wurden aus Edelstahl erstellt. Die Nennaufbereitungskapazität beträgt 10 m³/h. 

Gemeinde Schwarzenbruck

Nachrüstung einer Entarsenungsstufe im Wasserwerk Rummelsberg

Brunnenwasser wird zur Entfernung von gelöstem Arsen über Festbettadsorber geführt. Als Adsorbermaterial wird das rein synthetische Hochleistungsadsorbens GEH® eingesetzt, ein speziell für die Arsenentfernung entwickeltes Eisenhydroxid, das Arsen an seiner großen inneren Oberfläche bindet. Im Gegensatz zur konventionellen Entarsenung durch Flockung mit Eisen(III)-salzen fallen beim Festbettverfahren mit GEH® keine toxischen Schlämme an. Zudem ist das Festbettverfahren unempfindlich gegenüber Schwankungen der Rohwasserzusammensetzung und der Aufbereitungsmenge.

Die Aufbereitungsleistung der Anlage beträgt 192 m³/h, die mittels 4 Adsorberbehälter erreicht wird. Aus baulichen Gründen stand im bereits vorhandenen Wasserwerk Rummelsberg nur ein begrenztes Raumangebot für die Nachrüstung der Entarsenung zur Verfügung. Daher wurden die 4 Adsorber als 2 Doppelstockkessel ausgeführt. Die Verrohrung der verbindenden Rohrleitungen erfolgte in Edelstahl.

Lüneburg

Erweiterung und Sanierung des Wasserwerks Rote Bleiche

Aufbereitung von Grundwasser durch Kaskadenbelüftung zur Sauerstoffanreicherung und Entgasung von Schwefelwasserstoff und Kohlensäure. Anschließende einstufige Enteisenung und Entmanganung sowie Entsäuerung über Calciumcarbonat.

Die Sanierung des Wasserwerkes erfolgte im laufenden Betrieb unter der Maßgabe die hydraulischen Verhältnisse zu optimieren. Die Filterbehälter wurden auf Standzargen montiert. Die Filterverrohrung aus PE wurde unterhalb der Filter im Innern der Standzargen angeordnet. Somit konnten Rohrleitungsverläufe und Armaturenanordnungen optimiert sowie die Einsparung von Pumpenergie bei der Schlammwasserabführung erreicht werden.

Die mit 6 Filterbehältern ausgestattete Aufbereitungsanlage hat eine Kapazität von 1140 m³/h.

Wasserwerk Wolfenbüttel

Umsetzung des Projektes „Weiches Wasser für den Versorgungsraum Helmstedt - Wolfenbüttel“

Umbau des Wasserwerkes Wolfenbüttel zur Mischung von Wolfenbütteler Wasser mit Talsperrenwasser der Harzwasserwerke. Im Wasserwerk Wolfenbüttel wird Grundwasser über eine Enteisenungs- und Entmanganungsanlage aufbereitet und anschließend physikalisch bis in den kalkabscheidenden Bereich entsäuert. Die physikalische Entsäuerung ist nötig, um nach der Mischung mit Harzwasser ein Wasser zu erhalten, das im Kalkkohlensäuregleichgewicht ist und somit den Anforderungen der Trinkwasserverordnung entspricht. Durch die Verschneidung mit Harzwasser wird die Wasserhärte des Wolfenbütteler Wassers von 19°dH auf 10°dH reduziert. Die Vermischung erfolgt unter Rückgewinnung der Drucküberschussenergie aus der Harzwasserleitung durch Turbinen.

Die Mischwasserabgabe in das Verteilernetz aus dem Wasserwerk Wolfenbüttel beträgt rund 6,8 Mio. m³ pro Jahr.

Prozesswasser

Geflügelschlachterei Emsland Frischgeflügel GmbH & Co KG

Grundwasser wird mittels Oxidation, Enteisenung, Entmanganung und Entsäuerung über dolomitisches Filtermaterial zweistufig in zwei Filterstraßen aufbereitet. Die Zwischenspeicherung des aufbereiteten Wassers erfolgt in zwei Reinwasserbehältern mit je 500 m³ Fassungsvermögen. Über zwei Reinwasserpumpstationen wird das Betriebswassernetz versorgt.

Weitere realisierte Bestandteile der Wasseraufbereitungsanlage sind ein Vorratsbehälter inklusive Druckerhöhungsstation für die Feuerlöschanlage einschl. Notstromaggregat sowie eine Siloanlage zur Bevorratung von Entsäuerungsmaterial.

Kraft Foods Production GmbH, Elmshorn

Aufbereitungsanlage für Produkt- und Kesselspeisewasser

Realisierung einer Enthärtungsanlage mittels Ionenaustausch für eine Kapazität von bis zu 100 m³/h zur Herstellung von Produktwasser.

Herstellung von Kesselspeisewasser mittels Umkehrosmose mit einer Kapazität von 16 m³/h und einer Permeatausbeute von 94 %.

Deutsche Extrakt Kaffee GmbH, Berlin

Aufbereitung von Oberflächenwasser zu Kühlturmwasser mit einer Kapazität von 40 m³/h

Aus dem Berliner Teltow-Kanal erfolgt die Wasserentnahme mittels Tauchpumpen. Zur Druckerhöhung kommen zusätzliche Boosterpumpen zum Einsatz. In der ersten Verfahrensstufe erfolgt die Flockung des Rohwassers mit anschließender Partikelentfernung durch eine Mehrschichtfiltration. Wahlweise kann über Wärmetauscher die Rohwassertemperatur zur Optimierung der Flockung angepasst werden. Als zweite Verfahrensstufe schließt sich eine Enthärtung über Ionenaustauscher an. Aus einem Reinwasserbehälter erfolgt die Wasserförderung zu den Kühltürmen durch eine Druckerhöhungsstation.

Schwimm- und Badebeckenwasser

Freibad Wedemark

Aufbereitung von Schwimm- und Badebeckenwasser gemäß DIN 19643 nach dem Verfahren Adsorption - Flockung - Filterung - Chlorung

Drei Aufbereitungskreise mit einer Gesamtumwälzleistung von 610 m³/h versorgen einen Schwimm- und Erlebnisbereich, ein Sprungbecken sowie ein Kinderplanschbecken. Durch eine vertikale Beckendurchströmung und den allseitig gleichmäßigen Abzug des nachströmenden Wassers über eine Überlaufrinne wird die Wasseroberfläche optimal gereinigt.

Freibad Schrobenhausen

Sanierung der Schimm- und Badebeckenwasseraufbereitungs- und Umwälzanlage nach dem Verfahren Adsorption - Flockung - Filterung - Chlorung

Die Sanierung umfasste die Erneuerung von Stahlfilterbehältern, Rohrleitungen und Armaturen, Pumpen, Mess- und Regeltechnik sowie der Chlorgasdosierung. Die Aufbereitungskapazität der Gesamtanlage für Schwimmer- und Nichtschwimmerkreislauf beträgt 1060 m³/h.

Bad am Spreewaldplatz, Berlin

Sanierung der KOMPLEXOZON®-Filteranalagen

Erneuerung des Filtermaterials für die Aufbereitung von Schwimm- und Badebeckenwasser mit Ozon. Die Schüttung des Filtermaterials besteht aus einem speziell zusammengesetzten Mischbett aus Aktivkornkohle und Bims. Diese Zusammensetzung gewährleistet eine überdurchschnittlich hohe Filtrations- und Adsorptionswirkung in Verbindung mit der flockenden Wirkung des Ozons. Eine Flockungsmitteldosierung ist bei diesem Verfahren nicht erforderlich. Rest-Ozon wird vollständig entfernt, nachdem es im inerten Teil des Mischbettes mit oxidierbaren Wasserinhaltsstoffen reagiert hat. Auf diese Weise werden im Mischbett filtrierbare Stoffe und die Badewasserqualität negativ beeinflussenden gelösten organischen Chlorverbindungen eliminiert.

Umwelt und Forschung

Phosphateliminationsanlage PHOENIX See, Dortmund

Gewässerschutz für das Naherholungsgebiet PHOENIX See der Stadt Dortmund

Dem mit einer Wasserfläche von 24 Hektar künstlich angelegten PHOENIX See muss zur Sicherstellung einer dauerhaft guten Wasserqualität Phosphat und Phosphor entzogen werden. Eintragswege für Phosphat und Phosphor sind die den See speisenden Gewässer sowie der Eintrag von Blattwerk der umgebenden Bäume. Auch aus der Luft wird Phosphat in einem gewissen Maße vom Seewasser absorbiert. Zu hohe Phosphatkonzentrationen fördern das Wachstum von Algen und führen zur sogenannten Gewässereutrophierung.

Die Phosphateliminationsanlage wälzt das Seewasser kontinuierlich mit einer Leistung von 90m³/h bis 108m³/h um. Während der Aufbereitung wird zuerst durch einen Tuchfilter partikuläres Phosphor filtrativ entfernt. Danach erfolgt die adsorptive Entfernung des gelösten Phosphates mittels drei GEH® Adsorber. Diese sind mit 30 Tonnen eines synthetischen Eisenhydroxidgranulats (GEH®) gefüllt, das Phosphat spezifisch an dessen Oberfläche adsorbiert.

Hydrodynamisches Prüffeld der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB), Braunschweig

Das hydrodynamische Prüffeld der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig ist das nationale Normal der Bundesrepublik Deutschland für die Mengen- und Durchflussmessung von Flüssigkeiten. Flüssigkeitsmessgeräte beliebiger Bauart können hochgenau untersucht und kalibriert werden. Das Prüffeld arbeitet mit dem Prüfmedium Wasser bei Volumenströmen bis 2100 m³/h und garantiert eine durch internationale Vergleichsmessungen nachgewiesene Messunsicherheit von ≤ 0,02 %.

Die Umsetzung dieser Anforderungen und Parameter stellte eine besondere Herausforderung hinsichtlich Konstruktion und technischer Ausführung dar und wurde durch maßgeschneiderten Anlagenbau realisiert.

Fließ- und Stillgewässer-Simulationsanlage des Umweltbundesamtes, Berlin

Die Fließ- und Stillgewässer-Simulationsanlage (FSA) auf dem Versuchsfeld des Umweltbundesamtes in Berlin-Marienfelde ist eine große Versuchseinrichtung zur Nachbildung von Bächen und Flüssen über Teiche und Seen bis hin zu Flussseen – mit den darin befindlichen aquatischen Lebensgemeinschaften. Die Anlage wurde u.a. mit 16 Fließrinnen mit einer Gesamtfließstrecke von 1,6 km, 16 Teichen sowie mit einem 5 km langen Rohrleitungsnetz ausgerüstet. Über 60 Pumpen und 360 Schieberventile sowie die dazugehörige Messtechnik wurden installiert.

In der Simulationsanlage können gezielt in die Systeme eingebrachte Stoffe (z.B. Arzneimittel, hormonell wirksame Stoffe, Wasch- und Reinigungsmittel) oder Mikroorganismen auf ihre Wirkung auf Flora und Fauna untersucht werden. Um ein Diffundieren von Verbindungen oder Ionen aus den Rinnen- und Rohrleitungsmaterialien in die Versuchssysteme auszuschließen, wurde nur speziell behandeltes GFK-Material für die bauliche Umsetzung verwendet. 

Getränkeindustrie

Vivaris Getränke GmbH & Co KG, Werk Haselünne und Werk Grüneberg

Die Vivaris Getränke GmbH & Co KG produziert als Tochtergesellschaft der Berentzen-Gruppe Mineralwasser, Sport- Wellness- und Energydrinks und ist Deutschlands größter Pepsi-Konzessionär.

Für die beiden Produktionsstandorte der Vivaris Getränke GmbH & Co KG realisierten wir die Sanierung, den Umbau sowie die Erweiterung der Mineral- und Wasseraufbereitungsanlagen mit einer Aufbereitungsleistung von 150 m³/h. Die Wasseraufbereitungsanlage wurde mit zusätzlichen Filterbehältern zur Eisen- und Manganentfernung sowie zur Enthärtung mittels Ionenaustausch ergänzt. Auch die Einbindung einer Ozonstufe mit nachgeschalteter Filtration über Aktivkohle wurde umgesetzt. Ein neu umgesetztes Rohrleitungskonzept erlaubt eine flexiblere Produktion der verschiedenen Getränkelinien.

Hauptsitz Hannover

W&S Wassertechnik GmbH
Industriestraße 16
30900 Wedemark

Telefon 05130 / 92 95 0
Telefax 05130 / 92 95 10

Kontaktformular

Niederlassung Berlin

W&S Wassertechnik GmbH
Rosenstraße 2
10178 Berlin

Telefon 030 / 243 10 25 14
Telefax 030 / 243 10 25 15

Kontaktformular

Zertifiziert

Die W&S Wassertechnik GmbH ist Mitglied im DVGW.

Informieren Sie sich über unsere Mitgliedschaften.

Mehr erfahren

Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Mit Ihrem Besuch auf www.ws-wassertechnik.de stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.